Contextuelles Coaching

Contextuelles Coaching

Ein Context ist ein gedanklicher Rahmen, eine innere Überzeugung.
In der Regel ist diese Überzeugung so selbstverständlich, dass sie uns nicht bewusst ist.
Man hat Contexte über alles: über sich selber und andere Menschen, über Partnerschaft, Familie, Kinder, Geld und Liebe, über Arbeit und Alltag.

Stellen Sie sich die Wirkung eines Contextes vor, wie ein blaues Trinkglas.
Gebe ich Wasser hinein, erscheint es blau und ist begrenzt auf die Form des Glases.

So wie das Glas das Wasser begrenzt, formen wir mit unseren Contexten den Rahmen unseres Lebens und bestimmen unseren Handlungsspielraum. (Beispiel)

Im Coaching finden Sie heraus, welche Denkmuster Ihr Leben begrenzen und
Sie lernen diese zu wandeln

Durch neues Denken erweitern Sie Ihren Lebensspielraum

Wir sehen die Dinge nicht so, wie sie sind.
Wir sehen sie so, wie wir sind.
(Anais Nin)


Beispiel für Contexte über Kinder.

Selten bewusst aber häufig vorkommend ist der Context über Kinder:

„Kinder sind anstrengend“
Erlebe ich (meine) Kinder in diesen Rahmen, fühle und reagiere ich entsprechend: Wenn die Kinder wild durchs Haus toben, während ich mich ausruhen will, bin ich wahrscheinlich genervt und werde laut. Oder ich versuche meinen Ärger zu unterdrücken, weil ich mir gerade vorgenommen hatte weniger zu meckern – dann ärgere ich mich leise…

Welche Möglichkeit bietet ein anderer Context und wie könnte der heißen?

„Kinder sind eine Bereicherung“
Mit diesem Context ist die Situation erst einmal genauso. Die Kinder toben durchs Haus und ich möchte Ruhe haben. Wenn ich nun aber davon ausgehe, dass die Kinder mein Leben (immer!) bereichern, entsteht vor meiner Reaktion eine
Denkpause, denn ich habe eine Frage:
“Worin liegt bei diesem Lärm denn nun meine Bereicherung ?“

Diese Pause hat den Vorteil, dass ich nicht automatisch reagiere, sondern vorher Zeit zum Denken habe. Dadurch kann ich meine Reaktion bewusst wählen.
Und ich bekomme einen anderen Fokus, denn ich suche nach der Bereicherung.
Was könnte das sein?
Vielleicht ist es eine Erinnerung daran, wie gut es den Kindern geht und wie dankbar ich dafür bin.
Oder mir fällt auf, dass ich selber lange nicht so ausgelassen war, und ich verabrede mich mit meinen unterhaltsamsten
Freunden.
Oder …

Wenn man sich erst einmal darin geübt hat, erkennt man viele Bereicherungen.
Angenehmer Nebeneffekt: die Stimmung hebt sich!